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JPMorgan Chase verteidigt die Filialexpansion und verweist auf Synergieeffekte und Einlagenwachstum

  • Autor: Parabit
    Parabit
  • 6. Juni 2023
  • 2 Minuten Lesezeit

Die Führungskräfte betonten die Bedeutung der Filialen und erklärten, dass digitale Kanäle und Filialen zusammenarbeiten und sich gegenseitig stärken


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Laut einem Artikel auf The Financial Brand verteidigte JPMorgan Chase auf ihrem jährlichen Investorentag ihre unkonventionelle Filialstrategie. Die Bank konzentriert sich weiterhin auf den Ausbau ihres Filialnetzes, trotz des allgemeinen Trends im Bankensektor hin zum digitalen Banking. Während viele Banken ihre Filialpräsenz reduziert haben, eröffnete Chase in den letzten fünf Jahren 650 neue Filialen und plant eine leichte Erweiterung ihres Filialnetzes.


Jennifer Piepszak, Co-Chefin des Privat- und Firmenkundengeschäfts bei Chase, erklärte, dass die Bank zwar seit 2017 500 Filialen geschlossen, aber gleichzeitig in 25 Bundesstaaten expandiert habe, in denen sie zuvor nicht vertreten war. Die Führungskräfte betonten die Bedeutung der Filialen und erklärten, dass digitale Kanäle und Filialen Hand in Hand gehen und sich gegenseitig stärken. Chase-Filialen hätten die anderer Großbanken hinsichtlich der Einlagenakquise übertroffen, und je länger eine Filiale bestehe, desto mehr Einlagen ziehe sie an.


Chase verfolgt keinen Entweder-oder-Ansatz zwischen Online- und Filialgeschäft. Die Bank setzt darauf, Kunden über ihren bevorzugten Kanal anzusprechen, und die meisten ihrer Bankkunden nutzen sowohl Online-Angebote als auch Filialen. Durch die Kombination beider Kanäle konnte Chase mehr Kunden erreichen und 30 % mehr Kunden im Vergleich zu 2019 betreuen.


Bezüglich der kürzlich erfolgten Übernahme der First Republic Bank durch Chase wird die Bank die übernommenen Filialen einzeln bewerten. Einige Filialen werden aufgrund ihrer Nähe zu anderen First Republic- oder Chase-Filialen geschlossen, während andere mit attraktiven Standorten in Chase-Filialen oder spezialisierte Chase Private Client Center umgewandelt werden. Die Filialen der übernommenen Bank behalten die Marke First Republic bis zum Abschluss der Umstellung der IT-Systeme.


Chase eröffnet außerdem Filialen in unterversorgten Vierteln, die als „Gemeindezentren“ fungieren und über spezialisiertes Personal verfügen, um den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung gerecht zu werden.


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