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Biometrische Datenschutzgesetze im Jahr 2025: Was Sicherheitsintegratoren wissen müssen

  • Autor: Parabit
    Parabit
  • 14. Juli 2025
  • 2 Minuten Lesezeit
Eine blaue Grafik mit weißem Text, der besagt: „BIOMETRISCHE DATENSCHUTZGESETZE – WAS INTEGRATOREN WISSEN MÜSSEN“, mit einer Zeichnung eines Fingerabdrucks auf einem Dokument und einem daneben Häkchen

Biometrische Technologien wie Fingerabdruckscanner, Gesichtserkennung und Iris-Scanner revolutionieren die Zutrittskontrolle im Gesundheitswesen, Bildungswesen, in Unternehmen und im öffentlichen Sektor. Doch mit diesem Wachstum geht auch eine verstärkte Überwachung einher. Bis 2025 haben mehr als 20 US-Bundesstaaten Gesetze zum Schutz biometrischer Daten erlassen oder vorgeschlagen, wodurch die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen für Sicherheitsintegratoren zu einem zentralen Anliegen wird.

 

Was sind biometrische Datenschutzgesetze?

Gesetze zum Schutz biometrischer Daten regeln die Erfassung, Speicherung, Nutzung und Weitergabe biometrischer Merkmale – wie Fingerabdrücke, Gesichtszüge und Iris-Scans. Ziel dieser Gesetze ist es, Einzelpersonen vor der unbefugten Nutzung ihrer sensibelsten Daten zu schützen.

 

Wichtige US-Gesetze zur Biometrie im Jahr 2025:

  • Illinois BIPA (Biometric Information Privacy Act): Erfordert schriftliche Einwilligung, klare Richtlinien zur Datenspeicherung und sichere Speicherung. Verstöße können zu hohen Geldstrafen und Sammelklagen führen.

  • Texas CUBI (Capture or Use of Biometric Identifier Act): Verlangt Benachrichtigung und Zustimmung vor der Erfassung biometrischer Daten, die Durchsetzung ist jedoch weniger streng als beim BIPA.

  • Washington BPPA (Biometric Privacy Protection Act): Erfordert Transparenz und Einwilligung, wobei der Schwerpunkt auf Verbraucherrechten und Datenminimierung liegt.

  • Andere Bundesstaaten – darunter Kalifornien, New York, Maryland und Virginia – haben ähnliche Gesetze verabschiedet oder erwägen dies 

 

Was Integratoren tun müssen, um die Vorschriften einzuhalten:

Als Bindeglied zwischen Herstellern, Softwareanbietern und Endnutzern spielen Sicherheitsintegratoren eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Rechtskonformität biometrischer Systeme.

 

Bewährte Verfahren für Integratoren:

  1. Kennen Sie die Gesetze: Informieren Sie sich über die länderspezifischen biometrischen Vorschriften und deren Anwendung auf die Branchen und Standorte Ihrer Kunden.

  2. Kunden aufklären: Helfen Sie Ihren Kunden, ihre rechtlichen Verpflichtungen und die Risiken der Nichteinhaltung zu verstehen.

  3. Wählen Sie Anbieter, die Datenschutz an erste Stelle setzen: Arbeiten Sie mit Herstellern und Softwareanbietern zusammen, die integrierte Datenschutzfunktionen und einen starken Datenschutz bieten.

  4. Design für Datenminimierung: Vermeiden Sie die Erfassung unnötiger biometrischer Daten. Verwenden Sie nur die Daten, die für die Authentifizierung oder den Zugriff unbedingt erforderlich sind.

  5. Implementieren Sie Aufbewahrungs- und Löschrichtlinien: Stellen Sie sicher, dass biometrische Daten sicher gespeichert und gemäß den gesetzlichen Fristen gelöscht werden.

  6. Einwilligungsworkflows aktivieren: Vor der Aktivierung biometrischer Systeme sollten Hinweisschilder, digitale Einwilligungsformulare und Opt-in-Mechanismen eingesetzt werden.

 

Warum Compliance wichtiger denn je ist:

Die Nichteinhaltung der Gesetze zum Schutz biometrischer Daten kann folgende Folgen haben:

  • Rechtliche Strafen und Klagen

  • Verlust des Kundenvertrauens

  • Schädigung des Markenrufs

 

Da Gerichte diese Gesetze zunehmend durchsetzen und Verbraucher sich ihrer Rechte immer bewusster werden, müssen Systemintegratoren einen proaktiven Ansatz in Bezug auf Datenschutz und Compliance verfolgen 

 

Schlussbetrachtung: Compliance ist ein Wettbewerbsvorteil

Systemintegratoren, die die Best Practices für biometrischen Datenschutz verstehen und anwenden, sind besser positioniert, um Aufträge zu gewinnen, Vertrauen aufzubauen und sichere, zukunftssichere Lösungen bereitzustellen. Da biometrische Zutrittskontrolle immer mehr zum Standard wird, ist die Einhaltung der Vorschriften nicht nur eine rechtliche Anforderung, sondern ein geschäftliches Gebot.


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